Samstag, Dezember 22, 2007

Der Christenheit einen weihnachtlichen Gruß entbieten!

Das wollte Eiertoller Ruholla Khomeini (aka Skihüttenführer), im Jahr 1978, als er noch im Pariser Exil weilte.

Anklicken für größeres Bild!

Doch bereits damals wusste er, worauf es ankommt, "It is the obligation of the Christians to fulfill their duty to the Muslim nation." *
*(Es ist die Schuldigkeit der Christen, ihre Pflicht gegenüber der muslimischen Nation zu erfüllen.)

Hätte er damals nicht in Europa Asyl bekommen (Europa als Zufluchtsort für Islamisten ist immer noch aktuell), dann könnten heute diese 10 Bahai-Frauen, die 1983 in der "Muslim nation of Iran" am Strang erwürgt wurden, noch leben.

Sonntag, Dezember 09, 2007

Heißgetränke


Ich bekomme darauf zwar meistens Sodbrennen, aber im Winter gibt`s eben keine Gnade.

1. Punschlied, Friedrich Schiller
___________________________________
Vier Elemente,
Innig gesellt,
Bilden das Leben,
Bauen die Welt.

Preßt der Zitrone
Saftigen Stern,
Herb ist des Lebens
Innerster Kern.

Jetzt mit des Zuckers
Linderndem Saft
Zähmet die herbe
Brennende Kraft,

Gießet des Wassers
Sprudelnden Schwall,
Wasser umfänget
Ruhig das All.

Tropfen des Geistes
Gießet hinein,
Leben dem Leben
Gibt er allein.

Eh es verdüftet,
Schöpfet es schnell,
Nur wenn er glühet,
Labet der Quell.

2. Bulls milk:
______________
4 cl Rum
2 cl Cognac
Milch, heiß
Ahornsirup

Die Spirituosen in hitzefestes Glas füllen - mit heißer Milch aufgießen - mit Ahornsirup nach Gusto abschmecken.

3. Fish House Punch:
______________________
1 großer Topf
5 l Wasser
500 g brauner Zucker
3 l Rum, dunkel
1 l Brandy (imho: optional)
1/2 l Southern Comfort
Saft von etwa 10 Limetten und einige Schalen davon - Zitrone geht auch, vor allem findet man da einfacher solche mit unbehandelter Schale.

Wasser im Topf aufkochen - Zucker darin auflösen - Zitrussaft und Schalen hinein - Hitze reduzieren (soll nicht mehr kochen) - Spirituosen zugeben - trinken, eher nicht alleine.

Auch gut kalt auf gestoßenem Eis, und als Vorrat in Flaschen gefüllt zum Einlagern.

Mittwoch, Dezember 05, 2007

Kleb dir einen Lama!


Da die Deutsche Bundespost der Ansicht ist, dass der Dalai Lama als Briefmarkenmotiv nicht mehr außenpolitisch korrekt ist:
hier weiterlesen!

Geht man eben zur Konkurrenz - es lebe der freie Markt!
Personalisierte Briefmarken

Donnerstag, November 15, 2007

Halt`s Maul, Chavez!

Hugo

Noch`n Hugo

Hugo und, ach nicht so wichtig ...

Hugo und sein Proctologe

Hugo und sein Augenarzt

Hugo und Putain

Hugo und Fans

Hugo und Familie
Einige Verwandte des Präsidenten bekleiden hochrangige Positionen in Staat und Wirtschaft, die wichtigsten:
Bruder Adan Chavez, Bildungsminister.
Cousin Asdrubal Chávez, Vizepräsident der staatlichen Ölfirma Petróleos de Venezuela
Vater Hugo Chavez Sr., Provinzgouverneur

Donnerstag, November 08, 2007

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Klimaschutz versus Klimahysterie

Frage: Wenn in Bangladesh Menschen heute von Überflutung bedroht sind, dann ...

1. Weil der Großteil des Staatsgebietes in einem Flußdelta liegt?

2. Weil durch den Druck der Überbevölkerung Menschen zunehmend in dafür ungeeigneten Regionen siedeln?

3. Weil an der Küste die schützenden Mangrovenwälder für die Errichtung von Shrimpsfarmen abgeholzt werden?

4. Weil die schützenden Bergwälder im Norden ua. für die Gewinnung von Holzkohle abgeholzt werden?

5. Am Klimawandel?

Samstag, Oktober 13, 2007

10 Kleine Islamisten


10 kleine Islamisten wollten den Dschihad
Doch einer war Shiit
Den machten die anderen gleich platt

9 kleine Islamisten praktizierten die Sharia
Einer hat`s nicht gut getan
Da blieben acht nur über

8 kleine Islamisten wollten nach Arabien
Einer mit EL AL
Da waren`s nur noch sieben

7 kleine Islamisten umrundeten die Kaaba
Einer wurde totgetrampelt
Das ist ja wohl makaber

6 kleine Islamisten schnitten sich den Bart
Einer hat zu tief geschnitten
Sein Kopf der fiel ihm ab

5 kleine Islamisten hatten sich verlaufen,
Einem hat der Pfarrer geholfen
Da ließ er sich gleich taufen

4 kleine Islamisten trainierten in Waziristan
Einer hat sich totgeschissen
Man hört, er hat das Essen nicht vertragen

3 kleine Islamisten trafen sich im Zoo
In einen hat sich das Kamel verliebt
Da waren`s nur noch zwo

2 kleine Islamisten wollten Sprengstoff kaufen
Einer hat den BND gefragt
Das ist ja dumm gelaufen

1 kleiner Islamist wurde von der CIA erwischt
Und wenn er nicht gestorben ist
Dann wischt er in Guantanamo die Böden

Montag, Oktober 01, 2007

Iranische äh, "Handelsbeziehungen"

Am 20, September wurde in der irakisch-kurdischen Provinz Sulemaniyah der mittlerweile elfte Offizier der iranischen Qods-Armee (Jerusalem-Armee) festgenommen.
Dabei handelte es sich, wie jetzt von Rear Admiral Mark Fox in einer Pressekonferenz bekannt gegeben wurde, um Mahmudi Farhadi.

Mehr dazu hier!

Laut iranischer Stellen (der Iran schloß nach der Verhaftung umgehend die Grenzübergänge zu den Kurdengebieten des Irak), ein Geschäftsmann.
Der Gouverneur der angrenzenden iranischen Provinz Muhammed al-Najal, forderte den Irak auf, "Den verhafteten Iraner sofort freizulassen, da der Iran ansonsten seine Handelsbeziehungen mit den nordirakischen kurdischen Gebieten überdenken werde."

Irgendwer muss ja die chinesischen Waffen der Iraner kaufen (siehe Artikel).

Freitag, September 28, 2007

Free Burma!



Und schmeißt endlich China und Russland aus dem Sicherheitsrat, ihre jeweiligen Olympischen Spiele können sich diese beiden "Sicherheitsrätler" jedenfalls in den Allerwertesten schieben.

Burmalinks gibt es hier!
Oder hier!

Freitag, September 21, 2007

Fähnlein Fieserscheich lässt grüßen


Laut dem Gesetzentwurf von Justizministerin Zypries macht sich nur eine Person strafbar, die sich gezielt unterweisen lässt, um eine terroristische Gewalttat zu begehen. Nicht strafbar sei dagegen der reine Aufenthalt in einem Trainingscamp, ohne dass der Teilnehmer die Motivation habe, einen Terroranschlag zu verüben.



Bei Interesse für das kommende Afghanistancamp, Textzeile anklicken!
Einverständnis der Erziehungsberechtigten wird vorausgesetzt.

Donnerstag, September 20, 2007

Die überfällige Lektion

Der islamistische Terror war längst da

Interview in der taz mit Romuald Karmakar zu seinem neuen Film, "Hamburger Lektionen".

Ende der 90er-Jahre wurde Mohammed Fazazi Imam der Al-Quds-Moschee im Hamburger Stadtteil St. Georg. Im Januar 2000, in den letzten Tagen des Fastenmonats Ramadan, hielt Fazazi im Gebetsraum der Moschee mehrere "Lektionen", bei denen die Anwesenden Fragen zu verschiedenen Aspekten des korangemäßen Lebens stellen konnten. Diese Sitzungen wurden auf Video aufgenommen. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 wurde bekannt, dass drei der vier Selbstmordattentäter regelmäßig die Al-Quds-Moschee besuchten und in engem Kontakt zu Fazazi standen... Hier weiterlesen!

Hamburger Lektionen - Trailer, Filmheft, Pressetext

Samstag, September 15, 2007

Idioten unter sich!

Nach allem, was man so hört, dürfte Kreuzberg wirklich keine anderen Probleme haben als eine Fast Food Filiale - eine weitere müsste man hinzufügen.
Döner und Currywurst wachsen übrigens auf Bäumen die biologisch dynamisch bewirtschaftet werden.

mcwiderstand.de

Montag, September 10, 2007

Bedrängt, aber nicht besiegt

Ein interessanter Artikel anlässlich der Erinnerung an 9/11 und des neuen bin-Laden-Videos.
Von Jörn Schulz, in der taz!

Nach sechs Jahren War on Terror ist al-Qaida weiterhin handlungsfähig. Doch das islamistische Terrornetzwerk hat viele seiner Sympathisanten verloren.
hier weiterlesen!

Montag, September 03, 2007

Zentrifugalkräfte


Während die IAEA, unter ihrem Generaldirektor Mouhmad el-Baradei, in ihrem letzten Bericht zum Schluss kommt, "dass der Iran lediglich über 2000 Gaszentrifugen verfüge, und damit folglich Uran lediglich in kleinen Mengen und auf niedriger Stufe angereichert werden könne", verkündet der Unterhändler des Iran bei den Verhandlungen im sog. Atomstreit, "dass nach der erfolgreichen Inbetriebnahme von 3000 Zentrifugen in Natans, insgesamt 50 000 geplant seien".
Weiters drohte er mit einer härteren Gangart Teherans, für den Fall, dass die vor zwei Wochen verabschiedeten Sanktionen des UN-Sicherheitsrats in Kraft treten sollten, In diesem Zusammenhang schloss er eine Aufkündigung des Atomwaffensperrvertrags nicht aus.

Unterdessen ruft Russland den Iran zur Vernunft auf und el-Baradei meint, dass dies die letzte Chance des Irans sei.

Ob er damit die letze Chance, die allerletzte oder die wirklich allerallerletzte gemeint hat, wird auch bis auf weiteres nicht befriedigend zu klären sein.
Auch wie es kommt, dass die IAEO besser über das iranische Atomprogramm Bescheid weiß, als der Iran selbst, da es doch im sog. Atomstreit auch um ausreichenden Zutritt zu den Anlagen geht, werden wir wohl nicht ausreichend in Erfahrung bringen.

Denn natürlich weiß der Iran, dass die USA weiß, dass die IAEO weiß, dass der Iran weiß ...

Freitag, August 24, 2007

Persischer Golf - und alles wird gut!

Ich bin ja immer wieder aufs Neue fasziniert, wie wichtig die Bezeichnung Persischer Golf für das "psychische Wohlbefinden" der Iraner sein muss - was könnte es auch für den Iran wichtigeres geben, oder gar für Exil-Iraner?

Aus der Wikipedia: Der Begriff Golf bezeichnet eine größere Meeresbucht.
Das Wort leitet sich aus dem italienischen golfo (ebenfalls „Meerbusen“) ab. Dieses wiederum geht auf altgriechisch κόλπος (kólpos) in seiner späteren Form κόλφος (kólphos) zurück, das „Wölbung“ – besonders „Busen“, „Schoß“ – und übertragend auch „Talgrund“, „Meeresbusen, -tiefe“ bedeutet.
Die im Deutschen ebenfalls verbreitete Bezeichnung Meerbusen ist eine Lehnübersetzung von lat. sinus (maritimus) und wird 1605 im Wörterbuche des Hulsius erstmals verzeichnet.


Also Leute, das ist der Persische Golf, er ist Teil des Arabischen Meeres, welches wiederum Teil des Indischen Ozeans ist.
Und das klitzekleine Fuzzelchen im Bild links oben ist Israel, auch ein alter Name.

Freitag, August 17, 2007

Islam in Europa - Islam in Brüssel - Demokratie ist anderswo

Geplant war eine friedliche Demo inklusive Schweigeminute, anlässlich des wiederkehrenden Datums 9/11 (Anm.: 11. September).
Stattfinden sollte dies alles in Brüssel, der mitunter auch als europäischen Hauptstadt bezeichneten belgischen Kapitale.

Ein Umstand der allerdings dem sozialistischen Bürgermeister von Brüssel Freddy Thielemans, sauer aufstieß.
Vor allem zeigte er sich besorgt, dass angesichts der vielen Muslime in Brüssel nicht für die Sicherheit garantiert werden könne.
Nun, er wird es am besten wissen, ein großer Teil seiner sozialistischen Fraktionskollegen sind Muslime.

Die Veranstalter der Demo wollen sich aber nicht so leicht geschlagen geben und dennoch nach Brüssel kommen.
Wofür diese Leute stehen (ich weiß auch nicht mehr von ihnen als ihre Webseite hergibt):

Islam in Europa; Medienlink zu liveleak

Voodoo - Politik



Sonntag, August 12, 2007

Die britischen Murat Kurnaz-e

Übernommen aus der Daily Mail von Richard Littlejohn.
Die schändlichen Fünf sollen in Guantanamo verrotten.

Lasst die Musik aufspielen, rollt den Roten Teppich aus, hisst die Flagge - sie kommen nach Hause, sie kommen nach Hause!
Lasst unsere Freude grenzenlos sein.
Die britische Regierung hat die sofortige Freilassung von 5 in Großbritannien lebenden Personen verlangt, welche in Guantanamo inhaftiert sind, und die USA scheinen auch bereit dem Folge zu leisten.

Im Augenblick wenn sie am Heathrow-Airport landen werden die Medien die Schändlichen Fünf feiern.
Es wird mitfühlende Interviews auf BBC geben, Buch-Verträge, Kolummnen im Guardian.
Die monatliche Titelseite auf Facebook ist ihnen sicher, wir werden düstere, tränenreiche Berichte ihrer unrechtmäßigen Inhaftierung und "Folterung" aufgetischt bekommen.

Leichtgläubige Journalisten und Kommentatoren werden ihre unglaubwürdigen Aussagen über irrtümliche Verhaftungen und Identitätsverwechslungen anstandslos schlucken.
Begierig darauf jeden Strohhalm zu ergreifen um den USA eins auszuwischen und den Kampf gegen den Terror zu unterminieren.

Man wird diese armen Lämmchen einladen, die unprovozierte westliche Aggression gegen Muslime anzuprangern, und uns mitteilen, "dass Bush schlimmer als Hitler sei".
Fette Ansprüche auf Schadenersatz werden folgen - mit kostenlosem Rechtsbeistand, natürlich.

Doch bevor Sie eine weitere Flasche Champagner ergreifen um diesen Triumph der Wahrheit und Gerechtigkeit zu feiern, lohnt es sich einen Blick auf die Akte dieser britischen "Bürger" zu werfen.

Keiner dieser fünf ist britischer Staatsbürger, und keiner der Fünf lebte zum Zeitpunkt seiner Ergreifung tatsächlich in Großbritannien.

Doch allen fünf wurde das Recht auf Aufenthalt gewährt, nachdem sie als Asylsuchende angekommen waren.
Als man sie jedoch aufgriff befanden sie sich tausende Kilometer weit entfernt - in Pakistan, Afghanistan und Gambia.

Nehmen Sie zB. Shaker Aamer, er ist saudischer Nationalität und kam 1996 nach Großbritannien. Als man ihn festnahm arbeitete für eine "Wohlfahrtsorganisation" in Jelalabad.

Laut seines Anwalts, dem allgegenwärtigen Clive Stafford Smith, begab sich Aamer 2001 nach Pakistan und in Folge nach Afghanistan um Arbeit zu suchen - weil er in Großbritannien damit gescheitert war.
Wie man sich bettet, so liegt man.
Da sitzt man also in einer Sozialwohnung in Birmingham, blättert die Stellenangebote des Evening Mail durch und findet einfach nichts seinen Talenten entsprechendes.
Da man also nichts entsprechendes findet, entschließt man sich die Koffer zu packen und sein Glück in Afghanistan zu versuchen.

Natürlich ist es nichts ungewöhnliches, dass Leute auf der Suche nach einem besseren Leben emigrieren.
Australien, Neuseeland und die USA sind populäre Zielorte.
Doch wie viele entscheiden sich wohl dafür, dass das Gras in Afghanistan grüner ist?
Zu einem Zeitpunkt als das Land von den Taliban regiert wurde.
Vielleicht hoffte er ja auf einen Job der das Steinigen sündiger Ehefrauen oder die Enthauptung Ungläubiger beinhaltete.

Man beachte: Als Aamer sich nach Afghanistan einschiffte lag die offizielle Arbteitslosenrate in Kabul bei 70 Prozent.

Dann ist da noch Abdennour Sameur, ein algerischer Flüchtling dem im Jahr 2000 britisches Asyl gewährt wurde.
Zwei Jahre später wurde er in der Bergregion zwischen Pakistan und Afghanistan festgenommen, in der Gesellschaft einer arabischen Gruppe.

Laut eigener Aussage ging er dorthin, "Da es unmöglich wäre, in Großbritannien das Leben eines aufrechten Muslims zu führen."
Doch nur ein Verrückter würde sich mitten in ein Kriegsgebiet begeben, auf der Suche nach einer vergeistigteren Existenz.

Wie steht es mit Omar Deghayes?
Einem Libyer mit Asylstatus in Großbritannien, doch auch er wurde in Pakistan festgenommen - seine Familie lebt nun in Afghanistan!
Auf Grund welcher überbordenden Fantasie lässt sich schließen, dass es sich bei ihm um einen "britischen Bürger" handelt?

Sicherlich hätte er als guter Muslim Asyl in Pakistan oder Saudi Arabien beantragen sollen.
Gleiches gilt für Binyam Mohammed, einen Äthiopier der 2001 zum Islam konvertierte - ein sehr gutes Jahr dafür.
Auch er wurde in Pakistan festgenommen, wegen "explosiver" Anschuldigungen.

Jamil el-Banna, ein Jordanier, bekam seinen Flüchtlingsstaus im Jahr 2000 zuerkannt.
Festgenommen zwei Jahre später in Gambia, er führte eine verdächtige Vorrichtung bei sich als er versuchte ein Flugzeug zu besteigen.
Er hatte Verbindungen zu Abu al-Qatada, al-Quaidas "Botschafter" in Europa.

El-Banna sagt, er hätte Quatada bloß einmal getroffen.
Nun, dann hat es damit wohl auch seine Ordnung.
Sagen wir, ich täusche mich - was nicht der Fall ist - und diese Männer haben sich nichts weiter zu Schulden kommen lassen, als zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.

Denn darum geht es, für in Großbritannien sesshafte Personen wäre der richtige Ort für sie Großbritannien gewesen - nicht Pakistan, Afghanistan oder Gambia.

Sie alle kamen hierher mit dem Anspruch sie würden um ihr Leben fürchten.
Wenn also Großbritannien wirklich der einzige Ort gewesen wäre, wie Clarkson behauptet, - in der ganzen weiten Welt - an dem sie sich sicher fühlen konnten, warum haben sie sich nicht selbst einfach zu ihrem Glück gratuliert und sind geblieben?

Stattdessen, kurz nach Erlangung des Flüchtlingsstatus, tauchten sie an einigen der unfreundlichsten und gefährlichsten Orte der Welt ab.
Warum also - zur Hölle nochmal - denkt diese Regierung, wir hätten auch nur irgendeine Verpflichtung ihnen gegenüber?

Ganz einfach, dies ist eine Möglichkeit Gordon Browns, sich in den Augen der "Guardianistas" (Anm.: wohl die Zeitung The Guardian) zu profilieren und zu zeigen, dass es sich bei ihm eben nicht um einen Pudel des verhassten G.W. Bush handelt.
Es geht hierbei nicht um 5 Gefangene, es geht - wie bei allem das Gordon Brown auch sonst unternimmt - um Gordon Brown und um Gordon Browns Image.

Pathetisch - Einer gab offen zu, dass er nicht in Großbritannien leben möchte.
Der Rest verzichtete von sich aus auf unsere Gastfreundschaft.
Sie sind kein britischen Bürger, sie alle sind Bürger von Guantanamo und das waren sie die letzten fünf Jahre über.

Und soweit es mich betrifft, können sie dort auch bleiben bis sie verrotten.

Siehe auch:
http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk_politics/6935532.stm

Samstag, August 04, 2007

Barack Obama, on how to get Osama

Einer der potentiellen US-Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, scharf kritisiert von allen Seiten für seine frühere Aussage, grundsätzlich mit jedem Diktator auch persönlich parlieren zu wollen, zeigt neuerdings Muskeln (noch kann er es ja beim Reden belassen).

So kann er sich neuerdings vorstellen, Militäroperationen in pakistanischem Hoheitsgebiet anzuordnen, um Osama und Co dingfest zu machen.
Vorausgesetzt die pakistanische Seite zeigt sich nicht ausreichend kooperationsbereit - was in letzter Zeit der Fall war, wohl auch auf Grund innenpolitischer Schwierigkeiten, denen sich Musharraf ausgesetzt sah.

Die fehlende Kontrolle über die Vorgänge im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan (oft als "Stammesgebiet" bezeichnet) bleibt jedenfalls weiterhin ein dringendes Problem Paksitans, innen- wie außenpolitisch.

Invade Pakistan to get Osama!

Siehe dazu auch:
Counterterrorismblog

Dienstag, Juli 31, 2007

Komm, mach mit beim Dalai Lama-Bashing!



Das scheint ja aktuell der letzte Schrei in einigen Blogs zu sein. Leider auch in solchen denen ich mich ansonsten verbunden fühle.

Also, Tibet war früher kein Paradies!
Nicht, dass das der Dalai Lama jemals behauptet hätte.
Übrigens, auch China war weder vor, noch ist es unter, noch wird es nach den Kommunisten ein Paradies sein.
Die USA sind kein Paradies - bloß ein cooles, wichtiges Land - imho.
Paradiese gibt es nirgendwo, außer als Ideal und Kristallisationspunkt von Hoffnung.
Etwas das zB auch vielen Juden vertraut ist.

Wenn es hierbei etwas zu kritisieren gibt, dann die Naivität vieler "Fans" des tibetischen Buddhismus, die sich auf dem Niveau der Indien-Verklärung während der 60er Jahre befindet oder der Business-Verklärung mancher Wirtschaftskreise, wenn es um den chinesischen Markt geht.
Aber diese Naivität ist nicht das Problem der Tibeter, der Inder oder der Chinesen.

Im übrigen, wer leichtfertig mit Opferzahlen (hier jener der von China ermordeten und gefolterten Tibeter) herumspielt, der sollte sich in Erinnerung rufen, dass man bei derartigem, noch dazu als Außenstehender, mitunter besser den Mund hält.

Hier noch etwas "Food for thought":
Erklärung Seiner Heiligkeit des Dalai Lama zum 48. Jahrestag des Tibetischen Nationalen Volksaufstands am 10. Mär

Und aus Die Macht der Ohnmacht - der Dalai Lama im Gespräch", Sonntag, 22.Juli, 23.55-0.15 Uhr, Das Erste:
Zur Reinkarnation und einer möglichen Nachfolgerin (!):
"Sinn der Wiedergeburt ist, dass der Nachfolger die Arbeit des
Vorgängers fortsetzt, die im vorigen Leben nicht vollendet wurde.
Dann müsste der nächste Dalai Lama von außerhalb Tibets kommen, da er
meine Arbeit fortsetzen müsste."
"Natürlich könnte es auch eine Frau sein! Eine junge Frau als
Dalai Lama wäre attraktiver ... Ein weiblicher Dalai Lama wäre
nützlicher für den Buddhismus, für die tibetische Kultur, das
tibetische Volk. Warum nicht?"

Ach Gottchen, wie rückständig dieser Dalai, also dieser Lama ist!

Jihad - das Musical


Jihad the musical.com

Zum Reinschauen und Reinhören:
I wanna be like Osama

Wir vergeben dafür:
:) :) :)

Sonntag, Juli 29, 2007

Wieviel Faschismus ist erlaubt?

Über Grabenkämpfe innerhalb der spanischen "Palästina-Solidarfront".

Stammt zwar schon aus dem Jahr 2000, aber wie während der Demos anlässlich des Waffengangs gegen die Hisbollah zu sehen war, hat die spanische Linke noch immer ein Antisemitismusproblem mit Grauzonen zur Rechten hin.

ACSC's report on nazi infiltrations in the field of solidarity with Palestine

Mittwoch, Juli 25, 2007

Vive la Supersarko?


Und danke all jenen, die tatsächlich mit der Freilassung der Geiseln zu tun haben!
Auch wenn ich nach wie vor der Meinung bin, dass man das bereits früher und anders hätte lösen können.

Gaddafi wiederum soll in der tiefsten Hölle verrotten!

Mittwoch, Juli 18, 2007

Holt sie raus die 2.



Gratuliere ihr EU-dioten!
Wieder mal ein umwerfender Erfolg europäischer Diplomatie.

Dank euch, werden nicht nur die libyschen Aids-Kinder in Paris behandelt (gegen humanitäre Hilfe für die Opfer des Hundsfotts Gaddafi wäre ja nichts zu sagen).
Nein, nicht genug, er darf auch noch rund 500 Millionen Euro lukrieren und jetzt dürft ihr euch von ihm ficken lassen (im sich von solchen Kameltreibern ficken lassen seid ihr Weltmeister).
Jetzt dürft ihr euch noch etwas winden, bevor ihr den libyschen Attentäter von Lockerbie im Austausch gegen 5 europäische Krankenschwestern und einen mittlerweile in Bulgarien eingebürgerten (weshalb eigentlich?) Palästinenser-Arzt ausliefert.

Holt sie raus die 1.

Was die Alternative gewesen wäre, so fragt ihr?
Nach dem ersten Todesurteil Gaddafi persönlich 7 Kugeln zukommen lassen - 5 für die Krankenschwestern und je eine für ihn selbst und für seinen ältesten Sohn.
Und eine 24 Stunden Frist als Besinnungspause mit entsprechendem Nachdruck durch die Entsendung eines Flugzeugträgers.

Samstag, Juli 14, 2007

Brave New EU

EUROMED - die Euro-Mediterrane-Partnerschaft der EU
Oder: Wie Berichterstattung über den Islam auszusehen hat bestimmen wir!

Anklicken für größeres Bild!

Xenophobia and racism in the media (Seite 8, ff)

Auszug: "Die Produktion von Handbüchern und Lehrnmaterialien für Journalisten."
Auch gut die Forderung nach "Selbstzensu... äh, Selbstregulierung"
Und natürlich wird hier ganz "partnerschaftlich" nicht die laut EU-Sprech ethische Berichterstattung in den Medien der südlichen Mittelmeeranrainer (von der Türkei über Syrien und Libyen bis Marokko) angemahnt - wozu auch, die ist ja ohnehin Zucker - sondern jene in Europa.

Freitag, Juli 13, 2007

Besser zu spät als nie?

Gesucht wird Dr. Georg Fischer, letzter bekannter Wohnsitz: Syrien, Damaskus.

Soll ja niemand sagen, wir (die Republik Ö.) tun nicht alles mögliche! *autsch*

Für Hinweise, die zur Ergreifung und Auslieferung des früheren KZ-Arztes Aribert Heim und des früheren SS-Hauptsturmführers Alois Brunner führen, werden vom österreichischen Justizministerium 50.000 € bezahlt.

Siehe auch: Aribert Heim, Alois Brunner

Samstag, Juli 07, 2007

Tony Blairs Attacke gegen 'absurde' britische Muslime

Aus dem Guardian von Nicholas Watt, political editor
Sunday July 1, 2007


Tony Blair startete eine kräftige Attacke gegen 'absurde' britische Muslime, welche einen falschen Sinn für Missstände genährt hätten, etwa dass sie von Großbritannien und den Vereinigten Staaten unterdrückt würden.

In seiner freimütigsten Aussage über die Islamisten warnt der ehemalige britische Premier-Minister, vor der Gefahr den Kampf gegen den Terrorismus zu verlieren.
Es sei denn, die Gesellschaft stelle sich der Gefahr.

Blairs Anmerkungen, in welchen er auch die Attacken einiger Bürgerrechts-Aktivisten als durchgeknallt bezeichnete, wurden im Rahmen einer Channel 4 Dokumentation vergangenen Donnerstag aufgenommen - kurz vor seinem Auszug aus Downing Street.

"Die Idee, dass man als Muslim in diesem Land nicht die Möglichkeit hätte, seine Religion frei zu leben oder seiner Meinung Ausdruck zu verleihen. Ich meine, man hat hier mehr Freiheiten als in den meisten muslimischen Ländern", so Blair zum Observer-Kolumnisten Will Hutton, der die Dokumentation präsentiert.

"Der Grund weshalb wir es so schwer finden, diesen Kampf zu gewinnen ist, dass wir eigentlich nicht wirklich dafür kämpfen. Wir stellen uns diesen Leuten nicht entschieden genug entgegen und sagen, 'Es sind nicht bloß eure Methoden die falsch sind, eure Ideen sind absurd. Niemand unterdrückt euch, euer Empfinden es gäbe einen Missstand ist nicht gerechtfertigt.'"

Blair nannte als Beispiel den Sturz der Taliban in Afghanistan - kritisiert von Islamisten als einen Fall von gewaltsamer, imperialer Unterdrückung von Muslimen durch den Westen - um zu beleuchten, wie ungerechtfertigt derartige Behauptungen seien. Er fragte, wie es möglich sein kann, dass Afghanistans Muslime Opfer von westlicher Unterdrückung wären, wenn die Taliban Lehrer wegen des Schulunterrichts von Mädchen ermorden.

Blair weiter: "Wie können wir sie unterdrücken? Man unterdrückt sie, wenn man diese Leute unterstützt, die versuchen sich mit ihnen in die Luft zu sprengen."

Blair, der normalerweise seine Worte mit Bedacht wählt, wenn er über Islamisten spricht, greift auch jene Kritiker an die ihm eine Aushöhlung der Bürgerrechte vorwarfen: "Wenn ich versuche das Gesetz so zu ändern, dass es einfacher ist, Personen auszuweisen die in Terrorakte verwickelt sind - die Vorstellung, dass dies ein Angriff auf hunderte Jahre britischer Bürgerrechte wäre ist absolut absurd.
Einiges von dem was darüber geschrieben wurde ist Verrücktheit in ihrer extremsten Form."

Hier nachzulesen!

Anm.: So manche derart klare Aussage (und einige Fehlentscheidungen weniger) hätte man sich schon zu seinen Amtszeiten gewünscht.
Und sein Nachfolger Gordon Brown, fängt auch nicht wirklich besser an. So hat er seinem Kabinett im Zusammenhang mit den Terroranschlägen Wörter wie "War on Terror", "Muslim" und "Islam" als politisch-korrekt verboten.
Siehe auch Blogger Kewil zum Thema!

Mittwoch, Juli 04, 2007

Wer rettet uns vor Jürgen Elsässer?



Kanal voll von Jürgen Elsässer
Wenn die türkische Justiz ihre Unabhängigkeit und die durchaus ausbalancierten Traditionen ihres Landes nicht verteidigt, wird sie die Vernuttung ihrer Jugend nicht verhindern können, die Springer und Co. auf dem Kontinent schon durchgesetzt haben. Marco mag unschuldig sein – aber Ballermänner wie Wagner und Bohlen werden nicht ruhen, bis die Kids in Anatolien so besoffen, verroht und versaut sind wie in Neukölln.

Hm, aha, soso...
Aber Rettung ist in Sicht: Türkische Faschisten und ihre Vernetzung in der BRD

Aber wie steht es eigentlich, mit der Unabhängigkeit der deutschen Polizei?
Am kommenden Donnerstag um 12 Uhr unterzeichnen der Leiter der Polizeidirektion 3, Michael Krömer, und der Religionsattaché des türkischen Konsulats, Lütfü Imamoglu, in den Räumen der Yunus Emre Moschee e.V., in der Reinickendorfer Straße 38 in Wedding in Anwesenheit von Mitarbeitern des Arbeitsgebietes Ausländer (AGA) der Direktion 3, des Polizeiabschnitts 36 sowie Vertretern der Moschee die gemeinsame Vereinbarung.
Ziel der Kooperationsvereinbarung sind der gegenseitige Dialog und die Vermittlung kultureller und religiöser Werte zur Steigerung der wechselseitigen Akzeptanz und interkulturellen Kompetenz.


Um deutlich zu machen, worum es hier geht: Eine deutsche Polizeidirektion möchte sich von einer türkischen Auslandsvertretung was?
Über kulturelle und religiöse Toleranz unterrichten lassen?!
Die Türkei, das ist doch jenes Land, dessen Premier sich bei einem Anteil von aktuell 0,14 Prozent Christen (seit dem Mordfall kürzlich sind es einige weniger) vor einer christlichen Unterwanderung fürchtet.
Und das noch immer mit den Aleviten, Armeniern und Kurden hadert.
Also ich weiß ja nicht, ob man hier den richtigen Ansprechpartner gefunden hat (noch dazu für oftmals deutsche Staatsbürger mit lediglich türkischer Herkunft) bzw wer hier von wem lernen kann.
Auch nicht, ob eine Polizeidirektion überhaupt derartige "zwischenstaatliche" Befugnisse hat.

Montag, Juli 02, 2007

All your food are belong to us!


Bekanntlich sind alle Amis fett, haben keine Kultur (folglich auch keine Esskultur) und essen ausschließlich "Burger with fries".

Oder war da noch was?
House of Blues

Montag, Juni 25, 2007

KlezMORE Festival 07


Heuer bereits zum vierten Mal, findet in Wien das international besetzte "KlezMORE Festival Vienna" vom 25. Juni bis 8. Juli an unterschiedlichen Veranstaltungsorten statt.

Das Programm ist online, auf der Festival-Homepage abrufbar.
Dort finden sich neben den Veranstaltungsorten auch die jeweiligen Kartenpreise.

Info-Tel: 0676 51 29 104
Klezmore

Freitag, Juni 15, 2007

Der Westen ist schuld und ist der Westen schuld, dann ist der Westen schuld

Schließlich hätte man die Hamas-Regierung anerkennen müssen und den europäischen Geldhahn nicht zudrehen dürfen, dann wäre die Hamas in ihrem Dominanzstreben jetzt auch nicht gezwungen auf die Fatah zu schießen.

Solche Positionen haben nur mehrere Schönheitsfehler.
Erstmal sollte man die Hamas und andere ähnlich gelagerte Gruppen endlich mal Ernst nehmen, wenn sie was sagen!
Es ist nämlich ziemlich westlich arrogant, jemandem zu unterstellen, er würde es doch gar nicht so meinen wenn er von der Vernichtung eines Gegners spricht.

Der andere Punkt ist die Mär von der Einstellung der Finanzhilfe für die Palästinenser.
Gar so einfach ist das nämlich nicht!
Denn rechnet man die internationale Finanzhilfe zusammen, gingen nach Angaben der Vereinten Nationen 2006 mehr Gelder in die besetzten Gebiete als 2005 - also vor dem Wahlsieg der Hamas.
Hingegen wurde ein Teil der Gelder anders verteilt oder projektgebunden an den unabhängigen palästinensischen Finanzminister Salam Fayyad, übergeben.

So wurden die Kugeln mit denen sich die "Sicherheitskräfte" jetzt gegenseitig durchsieben immerhin nicht von Europa bezahlt.
Man kann ein Volk an der Hand nehmen, aber gehen muss es schon selbst - bzw dessen politische Eliten.


Farfour (Schmetterling), tritt jeden Freitag im Al-Aqsa-TV auf, das von der Hamas betrieben wird.

Farfour
Farfour die 2.

Montag, Juni 11, 2007

Katalonien, das neue Zentrum des globalen Jihads in Europa

The strengthening of Islamist groups, combined with an increase in jihadi networks and activities in and around Barcelona, underscores Catalonia's status as a European center for al-Qaeda-associated terrorism operations. Statements by al-Qaeda leaders that emphasize Spain's unique "status" within the Global Salafi-Jihad, coupled with recently disclosed terrorism trends for Spain, reveal that the culture of global jihad has consolidated in Spain's northern autonomous region ...
hier weiterlesen!

Es geht eine Träne auf Reisen

Von Guantanamo nach Albanien.

Als einziges europäisches Land hat bisher Albanien Guantanamo-Häftlinge aufgenommen welchen in ihrer Heimat Folter und Verfolgung droht.
30 weitere sitzen in Guantanamo herum und drehen Däumchen weil sie keiner will.
Im wesentlichen handelt es sich um Usbeken, Algerier und Uiguren (anzunehmen, dass die meisten davon in Afghanistan während ihrer ... äh, Sommerfrische gefasst wurden).

Manchmal ist`s im "US-Folter-Knast" doch besser als bei Mutti.

Freitag, Juni 08, 2007

Leseempfehlung: 1967, von Tom Segev

Der historische Rahmen der Ereignisse vom Juni 1967 ist weitgehend bekannt: Israel wird von einer Reihe von Anschlägen der aus Syrien eingesickerten Fatah getroffen - Nasser lässt in den entmilitarisieren Sinai Truppen einmarschieren - die UNO zieht sich von der ägyptisch-israelischen Grenze zurück - das ägyptische Radio verkündet in hebräisch die baldige Vernichtung Israels - Israel zerstört die Luftwaffe seiner Kontrahenten ...

Was so begann wird von Tom Segev anhand von neu freigegebenem Archivmaterial, von Briefen, Tagebüchern und Interviews einer kritischen Rückschau unterzogen. 1967 - Israels zweite Geburt, bei Siedler erschienen.


Nasser, backed by Arab states throws Israel into the sea, pre-1967 war cartoon al-Farida newspaper Lebanon

Interessant ist auch diese Passage, welche ich in einer Rezension der Zeit fand und die aus dem Buch stammen dürfte:
Bei einem Geheimtreffen mit dem Chef des israelischen Ministerpräsidentenbüros, Jáakov Herzog, behauptete König Hussein wenige Monate später, Israel hätte Nassers Erklärungen nicht ernst nehmen sollen: "Bei den Arabern haben Worte nicht das gleiche Gewicht wie bei anderen Leuten. Drohungen haben nichts zu bedeuten."

Anm.: Das war dann wohl der selbe Hussein von Jordanien der wenig später für den "Schwarzen September" verantwortlich zeichnete. Ob er dabei wohl auch an seine Einschätzung von damals gedacht hat?

Montag, Juni 04, 2007

Genf: Synagoge ausgebrannt

Brandanschlag auf Synagoge

Gesucht: Die üblichen Verdächtigen aller Couleurs.

Am Libanon kein Interesse?

Wir erinnern uns noch alle an den Konflikt Israels mit der Hisbollah im Libanon 2006. Täglich waren die Opfer im Libanon wichtigste Meldungen in den Nachrichten ... hier weiterlesen

Kommentar von Thilo Pfennig, bei Readers Edition.


Anm.: Wer kennt schon die Sahauris oder Irian Yaya?

Dienstag, Mai 29, 2007

Grindhouse



Das kann ja heiter werden, Tarantinos aktueller Film Grindhouse, wird angeblich in Europa wegen Überlänge nur in zwei Teilen gezeigt.

72 Huren ... pardon, Huris

Eigentlich wäre es mal interessant zu hinterfragen, woher die den semitischen Kulturen eigentlich eher fremde Vorstellung der himmlischen Jungfrauen im Islam stammt.
Wollen wir mal nachschauen?

Indien (davon ausgehend ganz Asien): Apsaras
Griechisch/ Römisch (davon ausgehend gesamter Mittelmeerraum): Horen, im Arabischen schreibt sich übrigens o und u mit dem selben Buchstaben!
Und als typisches Element indoeuropäischer Mythologie, finden sie sich folglich auch hier: Walküren
Natürlich hatten auch die Kelten ihre "Himmlischen", die Bethen (drei an der Zahl).

Wenig überraschend also, dass eine Kultur wie die arabische, die ja seit altersher mit indoeuropäischen Kulturen wie jener der Inder, Perser, Griechen und Römer zu tun hatte, sich auch aus deren mythologischem Fundus bediente.
Aber dem Islam zum Trost, auch das Christentum hat sich bekanntlich in der heidnischen Hagiografie bedient - aber das Christentum ist ja auch vom Weg abgekommen, sagt zumindest der Koran.

Persönlich ist mir ja Wagner zuviel an Pathos, und es ist erst zu Ende bis die fette Dame singt.

Freitag, Mai 25, 2007

... and the living is easy!

Klimatisch bedingt

lassen wir es bei Philippika

ruhiger angehen.

Und kommen mit vollem Einsatz in Kürze wieder zurück.



Montag, Mai 21, 2007

Islamische Bildung im österreichischen Bildungssystem

Amir Zaidan, in Deutschland nannte man ihn einen Islamisten und scheuchte ihn nach Österreich. Hier ist er für die Fortbildung der islamischen Religionslehrer zuständig ... Allah und er

Und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Doch mittlerweile regt sich in Sachen Islam sogar im Staatsfunk ORF kritische Aufmerksamkeit, dieser berichtete kürzlich - neben anderen aufschlussreichen Details -, dass Herr Anas Shakfeh, seines Zeichens Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Ö., nach wie vor auf der Lohnliste des Saudischen Kulturinstitutes steht.
Der Islam in Österreich

Anm.: Details zu Shakfeh beim Artikelteil "Geheime Unterwanderung".

Dienstag, Mai 15, 2007

По-немецки

Warum hat immer alles in Russland mit Deutschland zu tun?

° Alexander Jaroslawitsch Newski schlägt 1242 am Peipus-See die Ritter des Deutschen Ordens - angeblich!
° Peter der Große arbeitete in-kognito und in-den-Niederlanden (beinahe Deutschland) als Zimmermann.
° Russland teilte sich Polen mit Deutschland (damals auch Österreich).
° Zarin Katharina die Große stammte aus Deutschland.
° бутерброд - belegtes Brot, курорт - Kurort, шлагбаум - Schranke, маштаб - Massstab (ich hassse drei Buchstaben in Folge), шнур - Schnur; sind deutsche Wörter im Russischen.
° Dostojewskij versuchte erfolglos in Wiesbaden und beim Glückspiel seine desolaten Geldverhältnisse zu verbessern.
° Die Deutschen essen Russisch-Brot.
° Lenin hatte eine deutsche Mutter und reiste aus dem deutschen Exil Richtung Revolution.
° Stalin schloß den Hitler-Stalin-Pakt mit Nazideutschland.
° Seit Ende der 50er Jahre nennt sich der Hans-Rolf Rippert Ivan Rebroff und ist damit nach dem Ivan und noch vor Gorbatschov der Deutschen liebster Russe.
° Ab 1968 war in Westdeutschland bei vielen Linken Molotov der beliebteste Cocktail, in Ostdeutschland Krimsekt zu Soljanka.
° DDR-Kosmonaut Sigmund Jähn war dank der Russen 1978 der erste deutsche Astronaut.
° Putin war Spion in Deutschland.
° Der Westdeutsche Mathias Rust landet 1987 mit einem Sportflugzeug auf dem Roten Platz und blamiert die Rote Armee.
° Die Leningrad Cowboys traten am 29. April 1992 in Karlsruhe auf.
° In Berlin gibt`s viele Russen.
° Der deutsche Kanzler Schröder adelte Putin zum lupenreinen Demokraten und kam dafür in den Aufsichtsrat der russisch-deutschen Gaspipeline.
° Die Brüder Kaczynski mögen weder Deutsche noch Russen noch hübsche Krawatten.
° Deutschland hat den EU-Vorsitz und damit das anvisierte neue Russland-EU-Kooperationsabkommen am Hals.

Wie auch immer, ich freue mich schon, wenn Putin jetzt nach Wien kommt!
Das hat zwar nichts mit Deutschland zu tun, aber wenigstens kann er Deutsch ...
Und versteht die Demonstranten - so es welche geben wird.

Samstag, Mai 12, 2007

Die Damaskusaffäre

Mal ein Blick zurück in die Historie:

Damaskus Affäre

Davon hat Frau de Keyser sicher noch nie was gehört.

Mittwoch, Mai 09, 2007

Israelis erwürgen in Brüssel!

Wie ich so eben in der Achse des Guten gelesen habe, würde die "kryptosozialistische" wie auch belgische Abgeordnete zum Europaparlament Frau Veronique de Keyser, gerne den israelischen Botschafter erwürgen.
Diese Frau scheint eine Gefahr für sich und ihre Mitmenschen darzustellen, oder hat sie derartige Anwandlungen nur bei Israelis?

Wir werden es hoffentlich nie erfahren und Frau de Keyser empfehlen wir eine Therapiesitzung - mindestens!

Sollten Sie verehrte Leser, geeignete Psychotherapeuten kennen - E-Mail an:
veronique.dekeyser@europarl.europa.eu

Montag, Mai 07, 2007

Sooo unfair!




45 Tage Kerker für`s Fahren ohne Führerschein!!!
Und für wiederholte Zicken-Grausamkeit muss man bloß den Boden schrubben und bekommt ein lausiges T-Shirt.


Die Welt ist schlecht, im Iran wäre das nie passiert und in Europa auch nicht.
Ach scheiß drauf, alles geht den Bach runter ...

Sonntag, Mai 06, 2007

Klimadebatte - zwischen Hysterie und Verleugnung


Aber es geht auch anders, wie ein aktuelles Interview in der Tageszeitung Standard mit dem Meteorologen und Geophysiker Reinhard Böhm zeigt.

Dürre, Hitze, Hungersnöte: Der Meteorologe Reinhard Böhm erklärt, weshalb ein kühler Kopf in der Klimadebatte zielführender ist als Panikmache

Reinhard Böhm (59), studierte Meteorologie und Geophysik an der Universität Wien. Er ist Mitarbeiter der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien. Zuständig für Klimawandel, Gletscheränderungen, Transdisziplinarität, Internationalisierung. Der US-Autor Michael Crichton hat in seinem Thriller "Welt in Angst", bei dem es um den Klimawandel geht, ungefragt aus einer Arbeit des Klimatologen zitiert.

Samstag, Mai 05, 2007

Buchtipp - Dschihad von Anfang an


"Imperialismus im Namen Allahs" ein neues Buch von Efraim Karsh, Professor für die Geschichte des Nahen Ostens am Londoner King’s College.

Siehe dazu auch:
Leseprobe zu Efraim Karsh: Imperalismus im Namen Allahs. Teil 1

Rezension in der Süddeutschen

Donnerstag, Mai 03, 2007

Der Fall Mikko Ellila in Finnland - Blogger in Not

Bitte Kommentarbereich lesen!

Ab und an hat die Justiz eines EU-Landes Probleme mit der harten Realität und verträgt die Wahrheit nicht.
Aktuell handelt es sich um die finnischen Behörden, die den Blogger Mikko Ellila "befragen" müssen, da er den Islam (aka religion of peace and universal understanding) in Verbindung mit Gewalt gebracht hat.

Mehr dazu auch hier: Mikko speaks out!

Wer seiner Besorgnis als EU-Bürger darüber Ausdruck verleihen möchte, kann das ua. hier tun (ein Musterschreiben anbei):

Dear Excellency!

I am writing to you as a fellow european citizen and friend of your country who is deeply alarmed about the case of a finnish citizen named Mikko Ellila.
As I was informed he was or is subject of interrogation by the municipial police departement, because he dared to criticise the religion of Islam and because he had taken clear and profound positions in his weblog, which were in his own words, " pro-European, pro-American and pro-Israeli".

I am sure that in a country like Finnland with its long tradition of freedom of expression, democracy and liberalism such an act can only be an aberrant.
I thank you for your time and patience.

Sincerly yours, Dein Name!



Botschaft von Finnland
Rauchstrasse 1
10787 Berlin, Deutschland
Tel. +49 (0)30 50 50 30
Fax: +49 (0)30 50 50 33 33
E-mail: info.berlin@formin.fi
---

Botschaft von Finnland
Gonzagagasse 16
Postfach 72
A-1013 Wien, Österreich
Tel. +43-1-531 590
Fax +43-1-535 5703
E-mail: sanomat.wie@formin.fi
---

Oder hier: Finnische Vertretungen

Can you digg it - 09 F9

Internet, Kopierschutz, Mechanismen des Webs und Informationsfreiheit

32 Ziffern und Buchstaben (kurz "09 F9") sind in den vergangenen 48 Stunden zum Schlachtruf geworden. Ein Schlachtruf für die freie Meinungsäußerung im Internet. Und sie haben gezeigt, wie Web 2.0, das Mitmach-Internet, von seinen Mitmach-Usern abhängig ist ...

Über Digg.com & CO

Mittwoch, Mai 02, 2007

Die Amerikaner klauen wieder mal das Öl!

Also eigentlich nicht wirklich:

Das irakische Kabinett hat den Entwurf des sog. Erdölgesetzes abgesegnet, es soll sicher stellen, dass die Erlöse aus Erdöleinnahmen gerecht verteilt werden, das Gesetz soll Ende Mai in Kraft treten.
Die Einnahmen werden auf ein zentral eingerichtetes Konto eingezahlt und von dort entsprechend der Bevölkerungszahl der Provinzen an diese weitertransferiert.
Das Erdölgesetz war eines der großen Hindernisse in einer Einigung von Sunniten, Shiiten und Kurden gewesen.
Außerdem wurden kürzlich in der Provinz Anbar, die sunnitisch dominiert ist, neue Ölreserven entdeckt - was zusätzlich dem Sicherheitsbestreben dieser irakischen Fraktion entgegenkommt.

Und wenn jetzt al-Masri auch noch erledigt sein sollte ...
Bricht auch nicht gleich das Paradies aus, aber es gibt eben auch positive Entwicklungen.

Freitag, April 27, 2007

Fred Zinnemann zum 100. Geburtstag

Fred Zinnemann: Humanist, Jude, Altösterreicher, gebürtiger Wiener und Regielegende aus Hollywood wäre dieser Tage 100 Jahre geworden.
Einige seiner Filme: Zwölf Uhr Mittag, Das siebte Kreuz, Verdammt in alle Ewigkeit, Der Schakal.


Fred Zinnemann, hier mit Montgomery Clift (aus Verdammt in alle Ewigkeit) und Marlon Brando.

Zwölf Uhr Mittag
Dito, aber mal völlig anders
Und eine wundervolle Parodie - High Tech Noon

Mittwoch, April 25, 2007

The Ham Incident - Islamophobes Schinkenbrötchen

In einer Schule im US-Bundesstaat Maine, fühlten sich somalische Schüler von einem Schinkenbrötchen diskriminiert und provoziert.
Der Schüler der seinen Papierbeutel mit dem Brötchen auf den Tisch der Somalis gestellt hatte wurde von der Schule suspendiert, sein Fall wird von den Behörden auf das Vorliegen eines sog. "Hate Crimes" (eines rassistisch motivierten Verbrechens) untersucht.

Wir halten sie über diesen erschreckenden Fall akuter Islamophobie und westlicher Verkommenheit auf dem Laufenden!
In der Zwischenzeit: Die ganze Causa!




Eisgekühlter Bommerlunder -
Bommerlunder eisgekühlt.
Eisgekühlter Bommerlunder -
Bommerlunder eisgekühlt.

Und dazu:
Ein belegtes Brot mit Schinken - Schinken!
Ein belegtes Brot mit Ei - Ei!
Das sind zwei belegte Brote,
eins mit Schinken uns eins mit Ei.

Und dazu:
Eisgekühlter Bommerlunder -
Bommerlunder eisgekühlt.
Eisgekühlter Bommerlunder -
Bommerlunder eisgekühlt.

Und dazu:
Ein belegtes Brot mit Schinken - Schinken!
Ein belegtes Brot mit Ei - Ei!
Das sind zwei belegte Brote,
eins mit Schinken uns eins mit Ei

Copyright Toten Hosen

Donnerstag, April 19, 2007

EU schützt Hassprediger - danke, Kleinbritannien!

Die neuen Anti-Rassismusaktivitäten der EU hatten von Beginn an den schlechten Beigeschmack ...

Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber!

Gesetzt den Fall (nicht dass derartiges wirklich vorkommen würde!), jemand hätte mittels Quranzitaten dazu aufgerufen, Ungläubige die für ihre Sache "Propaganda" machen kalt zu mach ... äh, kalt zu stellen.
Und dann geht jemand her und fesselt sie und schneidet ihnen die Kehlen durch und lässt sie schön ausbluten.

Ist es dann Rassismus auf derartiges hinzuweisen, es anzuprangern und mache ich mich damit eventuell strafbar?

Montag, April 16, 2007

Öfter mal was Neues?!

Gerade jetzt bei Google-News:

Fatah ruft zur Entführung von Israelis auf
Netzeitung - vor 1 Stunde gefunden
Die radikal-islamische Hamas-Bewegung fordert für den vor fast zehn Monaten entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit die Freilassung von etwa 1300 ...
1.000 Palästinenser gegen 1 Israeli taz
und 5 ähnliche Artikel »

espace.ch
Hamas gegen Abbas-Olmert-Treffen
Israelnetz.de - 14. Apr. 2007
GAZA (inn) - Die Hamas hat sich gegen das bevorstehende Treffen von Palästinenserchef Abbas und Israels Premier Ehud Olmert ausgesprochen. ...
Treffen zwischen Olmert und Abbas Rhein-Neckar Zeitung
Abbas und Olmert treffen sich EuroNews
und 121 ähnliche Artikel »

... Und alles wird gut!

Samstag, April 14, 2007

Warum Erdogan tatsächlich "right on Hitler" ist!

Auch wenn so mancher der Realität nicht ins Auge blicken möchte: Erdogan ist tatsächlich right on Hitler (jedenfalls im Sinne der innertürkischen Debatte, meine Wortwahl wäre das ja nicht).
Aber warum ist das so?

Etwa weil er das Christentum kategorisch ablehnt, und sich sein Umfeld - angesichts einer Christenquote von o,2 Prozent in der heutigen Türkei - beständig seiner Angst Luft machen muss, die Gefahr einer Christianisierung der Türkei wäre imanent.
Aber auch weil unter seiner Regierung der Bau von Moscheen und sog. Imam-Hatip-Schulen (privaten Islamschulen) systematisch forciert wurde und der Besuch letzterer, wäre es nach Erdogans Willen gegangen, zum Universitätsstudium berechtigt hätte.
Dem türkischen Verwaltungsgericht (wohl lauter radikale Atheisten) sei dank kam es nicht dazu - aber ist das muslimischer Liberalismus?
Falls ja, dann wohl einer a la Erdogan, sozusagen eine politische Spezialität des Hauses.
Und solch dubiosen Figuren reden von einem "Christenclub Europa".

Ja, Erdogan und Konsorten sind natürlich sehr für den liberalen Säkularismus (oder dem was sie darunter verstehen) erhoffen sie doch damit endlich den Befreiungsschlag im Sinne des politischen Islams türkischer Prägung zu führen.
Oder halt über den Umweg Europa wenn`s denn nicht anders geht.
Wo also in Erdogans Umfeld die erwähnten türkisch-muslimischen-Liberalen sein sollen, ist wohl eines der letzten großen Rätsel der Menscheit - gleich nach den Pyramiden und noch vor Stonehenge.

Die größte Bedrohung der modernen Türkei kommt auch sicher nicht von Seiten radikaler Atheisten (O, diese Bösewichte der Geschichte!), sondern gleichermaßen von Seiten nationalistischer Kemalisten (wem wäre das pseudoreligiöse Moment alle Ideologien entgangen) wie von Seiten des politischen Islam - wobei Schnittmengen durchaus möglich sind, man denke an die Grauen Wölfe.

Was tatsächlich Abhilfe schaffen würde, wäre eine starke türkische Zivilgesellschaft - und nicht libertinäre Wachträume aus 1001 Nacht.

Siehe auch: Erdogan im Erklärungsnotstand

Mittwoch, April 11, 2007

Dem Sterben zusehen!

Kann man jetzt im wahrsten Sinne des Wortes.
Wobei ja laut sudanesischer Regierung nichts ungewöhnliches vor sich geht.

Das Holocaust Memorial Museum in den Vereinigten Staaten hat zusammen mit Google eine einzigartige Online-Kartierung-Initiative gestartet.
Die Krise in Darfur ermöglicht mehr als 200 Millionen Google-Earth-Usern weltweit eine Visualisierung um ein besseres Verständnis des Genozids zu erhalten, der sich gerade (Anm. von mir: Noch immer!) in Darfur, Sudan entwickelt.
Das Museum hat fotografische Daten und Augenzeugenberichte von einer Vielzahl an Quellen zusammengestellt, die erstmals bei Google-Earth zu sehen sind.

Die Krise in Darfur ist das erste Projekt des Museums im Bereich der Genozid-Kartierung-Initiative; die im Lauf der Zeit Bürgern, Regierungen und Institutionen Zugang zu Informationen über potentielle Verbrechen bereits in deren Anfangsstadium ermöglichen soll.

"Heutige Generationen über Verbrechen der Vergangenheit und der Gegenwart zu unterrichten kann durch Technologien wie Google-Earth erleichtert werden.
Wenn es darum geht auf Völkermorde zu reagieren, dann ist die Akte der Weltgemeinschaft verheerend. Wir hoffen, dass diese bedeutsame Initiative mit Google es der Welt erschweren wird, jene zu ignoriern die ihrer Aufmerksamkeit am meisten benötigen."


Sara J. Bloofield, Direktor des USMM

Witness the destruction for yourself

Sonntag, April 08, 2007

Wie sich Israel die Sympathien verscherzte

Tolle Satire, von Motta in taeglich alles:

Eigentlich hätte man es wissen müssen und vorsichtiger sein, aber da man 1967 einen grandiosen Sieg davon getragen hatte, ignorierte man sämtliche Warnungen ...
Hier gehts weiter!

Freitag, April 06, 2007

Der Orient sagt ein dickes Danke!

Angesichts der beinahe sexuellen Erregung um den Film 300 - von iranischer, exilpersischer sowie sonstiger Seite - danken wir mal allen bekannten und weniger bekannten Personen die den alten Orient dem Reich der Mythen entrissen und das oftmals Unbekannte erst in in den Bereich des Geschichtlichen gestellt haben.

Ohne jede Berechtigung sage ich in Vertretung aller "Orientalen": Danke liebe vertrottelte und degenerierte Scheißeuropäer, ohne euch hätten wir keine auf Fakten basierende Geschichtschreibung!

Georg Friedrich Grotefend
Jean-Francois Champollion
Archäologie

Samstag, März 31, 2007

Freitag, März 30, 2007

Testfall Entschlossenheit?

Iran vs UK

Ein interessanter Kommentar von B. Raman aus der Indian Times

Eine mögliche Interpretation rund um die mutmaßlich unzulässige Verschleppung der britischen Soldaten:

... Gut informierte iranische Politexilanten betrachten dies als Verbindung zur aktuellen Krise rund um die vermuteten iranischen Atompläne und Spekulationen um die Eventualität einer militärischen Option der USA, mit dem Ziel die iranischen Nuklearanlagen in Natanz und Isfahan zu zerstören.
Sie (Anm.: die iran. Exilanten) betrachten diese "Krise" als eine gezielte Provokation des Ahmadinejad-Regimes, mit dem Ziel die amerikanischen und britischen Nerven auf die Probe zu stellen, um zu sehen, ob diese den politischen Willen haben eine militärische Konfrontation mit dem Iran zu einer Zeit einzugehen da beide bereits im Irak und in Afghanistan involviert sind.
Sie sagen, dass die moderaten Elemente in Teheran - welche seit geraumer Zeit unglücklich mit dem Konfrontationskurs Ahmadinejads sind - versuchen kalmierend auf das Regime einzuwirken und die britischen Gefangenen freizulassen.

Abgesehen vom letzten Satz ist das imho eine sehr gut Einschätzung der Lage.
Man sollte allerdings auch beachten, dass Ahmadinejad wohl nicht wirklich ohne Zustimmung des konservativen Wächterrates handeln kann.

Siehe auch: Guardian Council - Wächterrat auf Memri-TV

Dienstag, März 27, 2007

Skandalon "Human Rights Council" der UN

Am 23. März, 2007, während der 41. Sitzung sprach jemand Klartext.

Mr. President

Vor sechzig Jahren, und als Folge des nationalsozialistischen Horrors, traffen Eleanor Rosevelt, Rene Cassin und andere bedeutende Personen hier an den Ufern des Genfer Sees zusammen, um das Prinzip der Menschenwürde zu bestätigen. Sie gründeten deshalb die Commission on Human Rights.
Heute fragen wir: Was ist aus ihrem noblen Traum geworden?

In dieser Sitzung sehen wir die Antwort auf diese Frage. Mit abstoßenden Berichten aus aller Welt über Folter, Verfolgung und Gewalt gegen Frauen konfrontiert, was hat das Human Rights Council angekündigt, was hat es beschlossen?

Nichts!
Seine Reaktion darauf war Schweigen, seine Reaktion war Indifferenz, seine Reaktion war kriminell.

Man könnte in Harry Trumans Worten sagen, dass dies ein Nichts-tuendes- und Gut-für-nichts-Council geworden ist.

Doch das wäre zu unpräzise.
Diese Council hat - trotz allem - etwas getan.

Es hat eine Resolution nach der anderen zu Stande gebracht die genau einen einzigen Staat verurteilt: Israel!
In 8 Erklärungen - und im Laufe dieser Sitzung werden noch 3 weitere folgen - wurden Hamas und Hisbolla straffrei gestellt. Der gesamte Rest von Millionen auf Millionen
von Opfern in 191 Ländern, wurden weiterhin ignoriert.

Also, ja! Dieses Council tut etwas.
Und die Diktatoren des Nahen- und Mittleren Ostens - welche diese Kampagne orchestrieren - werden ihnen erzählen, dass es sich um eine gute Sache handelt.
Dass sie versuchen, die Menschenrechte zu schützen - palästinensische Rechte!

Ebenso erzählen die rassistischten Mörder und Vergewaltiger in Darfur, wie sie sich um die Rechte der palästinensischen Frauen sorgen; die Besatzer von Tibet sorgen sich um die Besetzten; und die Schlächter von Muslimen in Tschetschenien sorgen sich um Muslime.
Doch sorgen sich all diese selbsternannten Besorgten tatsächlich um die Rechte der Palästinenser?

Lassen wir die vergangenen Monate Revue passieren: Mehr als 130 Palästinenser wurden von palästinensischen Sicherheitskräften und Milizen getötet.
Dies sind zusammen 3 mal soviele wie während der Sonder Sitzungen im July und November. Und doch hatten die Champions der palästinensischen Rechte: Ahmadinejad, Assad, Ghadaffi, John Duggard nichts dazu zu sagen.
Der kleine 3jährige Salam Balousha und seine 2 Brüder wurden im Auto sitzend von den Truppen des Premierministers Haniyeh ermordet.
Warum hat das Council sich entschlossen zu schweigen?

Weil Israel nicht dafür schuldig gemacht werden kann!
Denn in Wahrheit könnte nichts den Diktatoren - die dieses Council dominieren - gleichgültiger sein, als das Schicksal der Palästinenser oder die Menschenrechte.

Sie versuchen Israels Demokratie zu dämonisieren, den jüdischen Staat zu delegitimieren und das jüdische Volk als Sündenbock heranzuziehen.
Sie versuchen noch etwas anderes: die Idee und den Kontext der Menschenrechte zu stören und zu pervertieren.

Sie haben gefragt: Was ist aus dem Traum der Gründer geworden - Unter schrecklichen Lügen wurde er in einen Albtraum verwandelt!

Ich danke Ihnen, Mr. President!


Antwort des UN-Human Rights Council Präsidenten, Luis Alfonso Alba:

Zum ersten Mal in dieser Sitzung, werde ich keinen Dank für eine Wortmeldung zum Ausdruck bringen. Ich bitte den ausgezeichneten Repräsentanten dieser Organisation, welcher gerade gesprochen hat, und den ausgezeichenten Repräsentanten der United Nations Watch mit freundlichst zuzuhören: Es tut mir leid, aber ich bin nicht in der Position, Ihnen für ihre Ansprache zu danken.

Ich sollte erwähnen, dass ich in Zukunft vergleichbare Wortmeldungen im Council nicht tolerieren werde.
Die Art und Weise in der Bezug auf Mitglieder dieses Councils genommen wurde und in welcher das Council selbst angesprochen wurde, all dies ist unzulässig. Im Gedenken an die Personen die Sie erwähnten, die Gründer der Human Rights Commission, und zum Besten der Menschenrechte möchte ich Sie auffordern, in zukünftigen Wortmeldungen auf ein Mindestmaß an angemessener Wortwahl und Sprache zu achten.
Ansonsten wird jede Ihrer, der heutigen vergleichbaren, Wortmeldungen aus den Sitzungsprotokollen gelöscht.

Hier zu sehen und nachzulesen!

Soviel dazu, ich wiederum sollte erwähnen, dass das mittlerweile bereits ebensfalls wieder unfähige wie korrumpierte Human Rights Council jene angesprochene Vorgängerorganisation abgelöst hat, die genau aus diesen Gründen aufgelöst worden war.

Donnerstag, März 22, 2007

Der islamische Antisemitismus im Nahen Osten von Matthias Küntzel

Der Hamburger Politikwissenschaftler Matthias Küntzel sollte am Mittwochabend am Germanistischen Institut der Universität Leeds in Großbritannien (eventuell freuen die sich über eine E-Mail) einen Vortrag halten mit dem Titel "Hitlers Vermächtnis - Islamischer Antisemitismus im Nahen Osten".
Kurz nach seiner Ankunft vor Ort teilten ihm Mitarbeiter der Universität jedoch mit, dass der Vortrag aus "Sicherheitsgründen" abgesagt sei. Im Hintergrund gab es offenbar massiven Druck aus muslimischen Studentenkreisen.

Hier also der Vortrag:
Hitlers Vermächtnis - Der islamische Antisemitismus im Nahen Osten


Und als Lesetipps:
Matthias Küntzel: Djihad und Judenhass. Über den neuen antisemitischen Krieg

Henryk M. Broder: Der Ewige Antisemit. Über Sinn und Funktion eines beständigen Gefühls (eventuell nur mehr antiquarisch oder Leihbücherei)