Mittwoch, Juli 26, 2006

Israel hat Scheiße gebaut!

Ich frage mich schon die ganze Zeit über, ob Israels Militäreinsatz nicht in manchen Bereichen zu weit geht und kontraproduktiv ist.
Aber gut, ich habe auch nicht die notwendigen Hintergrundinformationen um das tatsächlich zu beurteilen -weder Israel noch die Hisbollah diskutieren mit mir ihre Angriffsziele-, was man sieht ist das offensichtliche Leid und Verwundete, Tote oder Zivilisten auf der Flucht sind aus vielerlei Gründen im Ggs zu komplexen Hintergrundinfos besonders geeignetes Nachrichtenmaterial.
Es kann jedenfalls niemand behaupten, Israel hätte nicht rechtzeitig seine Militärschläge angekündigt und die Zivilisten so gewarnt.
Und dass die Hisbollah gestoppt werden musste steht außer Frage.
Wie auch, dass man ihr Vorgehen und das ihrer Hintermänner nicht unterschätzen darf:
Gefallene Iraner auf dem Rückweg

Gewarnt hätten eigentlich auch die UN-Beobachter sein sollen die urprünglich dort stationiert waren um Überfälle und Raketenbeschuss durch die Hisbollah auf Grund ihrer Anwesenheit zu verhindern - mäßig erfolgreich!
Und ein Grund für des glücklosen Kofi Annans Anschuldigung in Richtung Israel dürfte wohl sein, dass die UN-Oberen ihre Leute wieder mal schlicht in einer Kriegszone vergessen haben.

Also: Israel hat Scheiße gebaut und am letzten bleibt`s hängen, schon aus Bequemheit.

Samstag, Juli 22, 2006

Wie nennt man antijüdische Sozialisten?

Nein, ausdrücklich nicht Nationalsozialisten!
Sie nennen sich u.a. Jose Luis Rodriguez Zapatero, seines Zeichens spanischer Premier und Generalsekretär der europäischen Sozialisten.

Er versteht die Nazis (!), kann den Holocaust nachvollziehen (!) und schmückt sich gerne mit eine Pali-Tuch.
Ab nach Teheran mit ihm!

Hier zum Artikel

Der Dank geht an Gates of Vienna:
Prairie-Dogs
Und weil es gerade passt:
Same old Shit

Freitag, Juli 14, 2006

Klugscheißerei über Nahost!

Von Astuga für Philippika

Fassen wir zusammen was zu den jüngsten Ereignissen geführt hat:
Irans Präsident Achmachmirdendschihad spricht Israel wiederholt das Existenzrecht ab, in den Autonomiegebieten wird eine neue Regierung gewählt die nicht gewillt ist sich an die Vereinbarungen mit Israel zu halten und natürlich ebenfalls Israel nicht anerkennt, sehr zum Verdruss der internationalen Gemeinschaft.
Anstatt dass jetzt diese legitime Hamas-Regierung (wie man nicht müde wird zu wiederholen) versucht eine Vertrauensbasis mit der internationalen Gemeinschaft und Israel zu suchen ergeht man sich in starken Sprüchen, Drohungen und finanziellen Forderungen.
Den Rücken gestärkt durch Teheran, Damaskus und der Unfähigkeit/Unmöglichkeit der zugegebernermaßen schwachen libanesischen Regierung die Hisbollah im Zaum zu halten wird Israel von der Hamas (welche die Regierungsgewalt und -verantwortung besitzt!) permanent durch Übergriffe provoziert und zu guter letzt ein Armeeposten angeriffen: Ein Soldat wird entführt andere verletzt und 2 getötet.

Die Regierung Israels reagiert entsprechend und setzt die IDF in Bewegung um eine begrenzte Operation durchzuführen.
Nach kurzer Zeit - naiv, wer hier keine Planung und Absprache annimmt - greift die Hisbollah, die immerhin zwei Minister im Libanon stellt, eine israelische Patrouille an und entführt zwei drusische(?) Soldaten der IDF.
Israel reagiert entsprechend, während die Hisbolla ihre weitreichenden Raketen iranischer Provinienz einsetzt und während sich der Führer des militärischen Arms der Hamas-Regierung in Damaskus noch (!) in Sicherheit wähnen kann, und Irans Präs. sich schon in seine Rolle als militärischer Führer der arabischen Welt hineinsteigert - in altbekannter Tradition.

Manche "Experten" und Kommentatoren meinen jetzt, Syrien und der Iran hätten gar nur wenig Einfluss auf Hamas und Hisbollah!
Immerhin wohl genug um ihnen Stützpunkte und Unterschlupf zu gewähren, sie zu finanzieren und zu bewaffnen, folgerichtig ist nach dieser - imho - verqueren Sicht der Dinge auch nur Israel schuld.
Man kann doch wirklich erwarten, dass die Juden spätestens nach dem Holocaust gelernt hätten, wie man ein gutes Opfer ist - oder?

Im Hintergrund der Iran

Samstag, Juli 08, 2006

Türkei will gegen Verbrechen im Namen der Ehre vorgehen!

Von Astuga für Philippika

Nein, damit ist nicht das Vorgehen gegen Ehrenmorde gemeint!
Gemeint ist wieder mal die Ehre des Türkentums:
"In der Türkei müssen sich erneut Verleger und Autoren vor Gericht verantworten, weil sie in ihren Schriften das "Türkentum" beleidigt haben sollen. In einem Verfahren geht es um die türkische Ausgabe eines Buches des US-Philosophen und Sprachwissenschaftlers Noam Chomsky ..."

Mehr dazu

Und ein Priester wurde auch wieder in der Türkei niedergestochen, bei meiner Ehre!
Der Attentäter war natürlich ein Verrückter - muss am radikalen Laizismus liegen.

Achja, in die Atomtechnologie wollen sie auch einsteigen - hat natürlich nichts mit dem Iran zu tun: weil, die wollen das Atom ja ebenfalls nur für zivile Zwecke nutzen - fürs Erste.
Dann gibt`s ja nach der islamischen Bombe Pakistans und eventuell Irans auch bald die laizistische.

Endlich kann ich ruhig schlafen!

Samstag, Juli 01, 2006

Wer aus der Geschichte nichts lernt, ist verflucht sie zu wiederholen

Von Astuga für Philippika

"Es gibt einen Punkt der mich in letzter Zeit äußerst beunruhigt hat, einen den du gut überdenken solltest, es ist die Frage einer Integration des Islams in Europa.
Ich habe während der letzten 6 Monate den Großteil meiner Zeit damit verbracht die islamische Geschichte und das islamische Recht zu studieren, und ich tendiere dazu zu glauben, dass die Integration weder möglich noch praktisch durchführbar ist.

Auch in Anbetracht der Aufrichtigkeit und Zuverlässigkeit der muslimischen Vertreter im Rahmen des Dialogs denke ich, dass ihre Religion eine faktische Barriere für derartiges bildet ...
Ich bin fest und ehrlich von der Notwendigkeit einer Integration des Islams in Europa überzeugt.
Ich bin auch bereit den muslimischen Vertretern zu vertrauen, doch was ist mit den Richtlinien des Quran und der Hadithen?
Sie können sie nicht übergehen."


Eine Paraphrase des Textes von Lala Lajpat Rai (1865-1982), einer Ikone der indischen Unabhängkeitsbewegung, von ihm 1924 nach den Kohat-Riots verfasst, während der eine Hindu-Gemeinde zerstört und rund 150 Hindus ermordet wurden.
Originalartikel